Nachhaltigkeit und Klimaschutz scheinen in den USA neben dem Dauerbrenner Irak gegenwärtig das wichtigste gesellschaftspolitische Thema der medialen Öffentlichkeit zu sein. Zunehmendes Umweltbewusstsein hält dabei auch in der Wirtschaft Einzug. Unternehmen fahren in ihrer Kommunikation bewusst die „grüne Schiene“ und versprechen für die Zukunft oftmals drastische Reduzierung der CO2-Emissionen. Das trifft auch für den Medienbereich zu: Nach Angaben der NewYorkTimes machen sich nun auch mehrere große Verlagshäuser Gedanken über die Auswirkungen ihrer Tätigkeiten auf die Umwelt. Time Inc. beispielsweise nahm in diesem Jahr an einer Studie teil, die die Gesamtmenge an CO2-Emissionen über den gesamten Produktionsprozess der Magazine Time und InStyle berechnete. Rupert Murdoch kündigte jüngst Pläne an, nach denen seine News Corporation absolut „Carbon Neutral“ werden will. Bleibt abzuwarten, was dahinter steckt: Langfristige Umorientierung hin zu nachhaltigem Denken oder originelle PR-Strategie angesichts des aktuellen NeoGreen-Hypes?
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