Vor ein paar Tagen habe ich einen wunderbaren Artikel in der Newsweek gelesen, der Titel "7.714 Movies and Counting". Filmkritiker David Ansen beschreibt seine Liste von eben fast 8.000 Kinofilmen, die er seit 1958 gesehen und in kleine Bücher eingetragen hat. Man taucht förmlich ein in seine Chronik, die auch sein Leben und den jeweiligen Zeitgeist vermittelt: Von Vertigo, Giant, Kubrick's Filme, zur kreativen Explosion ab Ende der sechziger Jahre, in der das Genre - das suggeriert der Text - wohl seinen medialen Höhepunkt erreicht hat: The Graduate, Godfather, Cuckoo's Nest, Altmann... und seine Ablösung mit einer neuen Kinogängergeneration 1977 in Starwars fand. Übernahm nicht dann das Farbfernsehen die Rolle, gegenwartskulturell definierendes Medium zu sein, mit den Music Videos (- M. Jackson, Madonna, ... - und Serien wie Dallas, Miami Vice, Simpsons...bis Lost und CSI heute? Und nun tritt YouTube und Myspace an diese Stelle.