Unser DLD-Friend Jeff Jarvis hat wie im Bild zu sehen seine interessante Konferenz "New Business Models for News" an der CUNY School of Journalism eröffnet, die heute in NYC stattfindet. Hier die Teilnehmerliste. Die CUNY School ist eine public school und hat ihren Sitz gleich neben der NY Times. Jeff lehrt hier.
Jeffs Einstieg war ein big picture, wie er das neue News und journalism landscape sieht: newroom vs. network, story als process, curating, network model, what would Google do? (Titel seines neue Buchs). Hier auch seine Präsentationscharts.
Nach ihm spricht Edward Roussel vom Daily Telegraph und Dave Morgan, Tacoda-Gründer, dem nun The Tennis Company gehört. Roussel gibt den Rat, technology auszusourcen, if it's sucks und er rät in der network economy sehr genau die eigene Position zu definieren. 60% der Kosten bei Zeitungen seien industrial und Vertrieb, 25% sei Editorial. Die Kostenbasis bei digitalen Medien liege bei weniger als der Hälfte. Er ist nicht pessimistisch. Die britschen Top5-Zeitungen online hätten erstmals über 100 Mio. UU erreicht. Aber auch die BBC ist heute die Nr. 4 Newsite in den US. Seine Summary: Premium editorial, outsource to the best, profit not revenue.
Dave Morgan hinterfragt kritsch die gestrige Einschätzung des CEO einer US-Zeitungsgruppe, die aktuelle Krise sei zyklisch. Er rät, die Wertschöpfungen bei Printprodukten zu "disaggregieren".
Hier das weitere Programm und Speaker, darunter DLD friends Samir Arora (Glam), Adam Bly (Scienceblogs), aber auch Jon Fine (BusinessWeek), Mark Josephon (Outsidein.org). Ich traf eben auch Jim Spannfeller (Forbes.com). Am Nachmittag finden Workshops statt. Und Jeff hat einen Live-Stream hier. Samir hat sprach darüber, dass er in Glam eher ein cable operator im Netz sehe, der nicht mit Publishern konkurriert. Die Marke Glam sei als Eigenmarke nicht so wichtig. Diese Woche startete er sein ein Männer-Network Brash und erreicht nun über 90 Mio. UU weltweit.
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